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Prof. Dr. C. Klein

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Universität  Heidelberg
Institut für Pharmazie und
Molekulare Biotechnologie
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Tel: 06221 - 54 6032
Fax: 06221 - 54 5475
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Informationen

Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie

 

Das IPMB beschäftigt sich mit der Entwicklung, Untersuchung und Anwendung von Wirk- und Arzneistoffen sowie der Aufklärung molekularer und zellulärer Wirkungsmechanismen. Dabei kommen experimentelle Techniken aus der Chemie, der Molekular- und Zellbiologie, der Pharmakologie, Bioinformatik und der pharmazeutischen Technologie zur Anwendung. Forschungsschwerpunkte sind Nukleinsäuren als Werkzeuge und therapeutische Zielstrukturen, neue Antiinfektiva, die molekulare Evolutionsforschung sowie Proteomik. Weitere Kernforschungsgebiete stellen die Systembiologie, das „Drug Targeting“ und der Transport von Wirkstoffen sowie die Erforschung von neurodegenerativen Erkrankungen dar.

 

Aktuelles:

Einladung zur ACS on Campus Tour am 21.11.2016

Das IPMB lädt alle interessierten Studierenden und Wissenschaftler/innen herzlich zur ACS on Campus Tour am Montag, den 21.11.2016 ab 13.30 Uhr in INF 306 / HS 1 ein. ACS on Campus ist eine Initiative der American Chemical Society um Studierende, PostDocs und andere Fakultätsmitglieder über erfolgreiche Publikationen und Karriereplanung zu informieren. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Neuer Mechanismus der Metastasierung aufgeklärt: Publikation in "Nature"

Die Arbeitsgruppe von Prof. Ulrike Müller ist beteiligt an einer Publikation in „Nature“ in der ein neuer Mechanismus der Metastatisierung aufgeklärt wurde. Hierbei induzieren Tumorzellen den Zelltod von Endothelzellen der Gefäßwand und können somit ins Gewebe einwandern. Als Schlüsselmolekül fungiert hierbei das Amyloidprekursorprotein APP auf der Oberfläche der Tumorzellen. Es induziert über einen Rezeptor (DR6) den Zelltod der Endothelzellen.

 

Struktur und Funktion des ersten bakteriellen Decapping-Enzyms: Publikation in "Nature Chemical Biology"

Die Arbeitsgruppe von Prof. Andres Jäschke hat gemeinsam mit amerikanischen Wissenschaftlern die Struktur und Funktion des ersten bakteriellen RNA-Decapping-Enzyms aufgeklärt. Bis vor kurzem ging man davon aus, dass derartige Mechanismen nur in höheren Organismen, nicht aber in Bakterien vorkommen. Mehr hierzu: "Eine schützende Kappe für die RNA von Bakterien".

 

Struktur der Zika Virus Protease mit einem Hemmstoff: Publikation in "Science"

Zika

​Die Gruppe von Prof. Christian Klein ist beteiligt an einer Publikation in "Science", in der die dreidimensionale Struktur der Zika-Virus-Protease mit einem Hemmstoff beschrieben wird. Das Enzym ist ein Angriffspunkt für die Entwicklung von antiviralen Wirkstoffen gegen Zika, Dengue, West-Nil-Virus und ähnliche Pathogene. Weitere Details auf der Seite der Universität Heidelberg: "Zika-Virus: Struktur eines Schlüsselenzyms aufgeklärt."

 

Erfolgreich im Exist Wettbewerb – Förderung mit ca. 940.000 Euro

Ein Nachwuchsteam aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gert Fricker erhält insgesamt ca ca. 940.000 Euro Fördermittel aus dem EXIST-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums für die Entwicklung einer innovativen Idee. Dr. Silvia Pantze, Dr. Frieder Helm und Dr. Sabrina Nickel haben unter Anleitung Ihres Mentors Prof. Fricker ein Verfahren entwickelt, Peptid- und Proteinwirkstoffe in einer Formulierung, die einem Gummibärchen entspricht, oral verfügbar zu machen. Weitere Details zu diesem Erfolg finden Sie hier.

 

Ausgezeichnete Lehre, Beratung und Betreuung am IPMB

Dr. Dorothea Kaufmann wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für ihre exzellente Hochschullehre in der Kategorie Biowissenschaften sowie für herausragende Beratung und Betreuung ausgezeichnet. Neben ihrer Lehrtätigkeit entwickelte sie gemeinsam mit den Studierenden das Gesamtkonzept "MoBi4all", das innerhalb des Förderprogramms "Willkommen in der Wissenschaft" zu einem Erfolgsmodell ausgebaut wurde. Mehr zu dem Preis und der Preisträgerin in der Pressemeldung der Universität.

 

Nach dem Pharmaziestudium: Eine Promotion lohnt sich

Apotheker/innen gehören nach wie vor zu den gefragten Experten mit ausgezeichneten Berufs- und Gehaltsaussichten. Vor allem der Anschluss einer Promotion nach dem Hochschulstudium macht sich bezahlt. Mehr dazu in diesem Artikel.

 

Förderung durch Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Prof. Dr. Gert Fricker und Prof. Dr. Ulrike Müller, beide am IPMB, entwickeln in Kooperation mit Wissenschaftlern aus den USA neuartige Trägersysteme, welche die Blut-Hirn-Schranke überwinden und damit bestimmte Wirkstoffe in das Gehirn einschleusen können. Das dreijährige Vorhaben wird als Schlüsselprojekt von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung mit rund 560.000 Euro unterstützt. Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemeldung der Universität Heidelberg.

 

Protein repariert Nervenzellschädigungen

Einem internationalen Forscherteam unter Leitung der Neurobiologin Prof. Dr. Ulrike Müller (Abteilung Funktionelle Genomik des IPMBs) ist gelungen, die bei Alzheimerdemenz typischen Nervenzellschädigungen im Tiermodell weitgehend zu "reparieren". Dazu haben die Wissenschaftler/innen das Amyloidvoräuferprotein APP und eines seiner Spaltprodukte APPsα näher untersucht. Die Expression von APPsα mittels viraler Vektoren im Gehirn von Alzheimer-Mausmodellen sorgte für einen Anstieg der Synapsenzahl, verbesserte die synaptische Kommunikation sowie die Gedächtnisleistung. Diese Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Alzheimertherapie. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Universität Heidelberg.

 

Erneuter Erfolg für iGEM-Team in Boston

Zum dritten Mal in Folge gelang es dem Heidelberger Team beim "International Genetically Engineered Machine" (iGEM) Wettbewerb in Boston unter die drei Finalisten zu kommen. Neben den Auszeichnungen "Best Foundational Advance Project" und dem Posterpreis konnten unsere Studierenden auch den "iGEMers Price", der von allen anderen Teams verliehen wird, zurück nach Hause ans IPMB bringen. Hier gibt es mehr zu dem aufregenden Projekt "Catch it if you can" und die Pressemitteilung der Universität Heidelberg.

 

CHE-Ranking 2015/2016: IPMB in Forschung und Lehre im Fach Pharmazie spitze.

Im Fach Pharmazie liegt das IPMB erneut in der Spitzengruppe beim CHE-Ranking. Besonders gelobt werden das Lehrangebot, die Betreuung durch Lehrende sowie die Möglichkeit für Auslandsaufenthalte, unsere sehr gute Ausstattung sowie die Möglichkeit, den Abschluss in angemessener Zeit zu erlangen.

Herausragend ist aber vor allem die Forschung am IPMB: In drei Disziplinen (Veröffentlichungen pro Wissenschaftler/in, Promotionen pro Professor/in und Forschungsgelder pro Wissenschaftler/in) ist das IPMB die Nummer Eins in Deutschland.

Die ausführlichen Ergebnisse des CHE-Rankings können hier eingesehen werden.

 

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 07.10.2016
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